Samstag, 15. Juni 2013

#Reisebericht: Mosambik&South Africa - Teil I: Hlane & Barra Lodge

Ziel:                 Mosambik - Südafrika
Tauchgebiet:     Barra / Protea Banks / Aliwal Shoal / Cape Town
Tauchbasis:       Barra Lodge / African Dive Adventures / African Water Sports / Shark Explorer
1. Tag:

Es geht abends um 20.45 in FRA los! Urlaubsreifer war ich noch nie...mal wieder komplett im Eimer! Also raus und Kopf frei!  
Bei der Landung in Johannesburg regnet es stark, nur in letzter Sekunde erreichen wir unseren Anschlussflug nach Durban. Dort ist das Wetter soweit ganz gut, Gepäck und Mietwagen läuft.
Einen Shit-Burger bei Wimpys (wirklich(!) streicht diese Kette von eurer Liste, geht zu Steers oder Spurs)  unterschlagen wir jetzt mal, es geht direkt nach St. Lucia ins St. Lucia Guesthouse wo wir eine Nacht bleiben. 
Bei der Ankunft lassen sich bereits erste Hippos sichten im Fluss, am nächsten Tag kommt die Hippo-Fluss-Tour!
Vor dem Abendessen sind wir noch einen Wandersteg entlang und ich habe mein erstes wanderndes lebendes Echtzeit-Hippo gesehen =)
Zusätzlich: Zwergmangusten, jede Menge Affen in der Stadt,  eine Antilope mit Kind, 3 Krokos.

St. Lucia Wetland Park
2. Tag:

Hippo-Tour St. Lucia Wetland Park
Ich schlafe doch sehr gut, nur der Kühlschrank nervt etwas, halb acht werde ich wach. Das Frühstück mit Omelette und Avocado-Toast ist wirklich sehr, sehr gut. Danach geht es auf Hippo und Kroko-Tour mit dem Boot. Der Planet brennt und ja, wie Hippos und Krokos nun mal sind, lebt der Großteil von ihnen unter Wasser aber dennoch sehen wir einige Hippos, sogar mit kleinen Babys und die Tour hat sich schon gelohnt, auch wenn wir den Altersschnitt um ca. 20 Jahre senken. Weißkopfseeadler, Kormoranane gibt s auch zu sehen.





HLANE - National Park
Die Überfahrt nach Swasiland ging problemlos und schnell, auch die Einreise überraschend glatt wenn auch etwas abenteuerlich in Golale! Selbst die Straßen waren fahrbar :) ohne große Pause weiter nach Hlane. In Hlane dann direkt der erste Waran und weitere Antilopen gesehen, nachdem wir den richtigen Weg hatte haben wir dann Roland und Beulah begrüßt, die beiden von African Dive Adventures führen die Tour „unter Wasser“ an.
Ich freue mich riesig auf die kommenden Tage und Wochen!! Die Kraft kommt langsam wieder zurück. Den restlichen Nachmittag haben wir an den der Bar verbracht und für morgens um 5 eine Safari gebucht. Bereits von der Bar konnte man auf eine Wasserstelle mit einigem Betrieb sehen.
Bantaf-Eule
Das hervorragende Essen beäugt eine große weiße und seltene Eule (Bantaf-Eule)!  
Auf den Bungalows gibt es keinen Strom! Seltsam schön und befreiend! Einfach mal abschalten...das Gewitter hört auf, die Grillen kommen zurück...Mosquitos zum Glück noch nicht in Sicht.





Bungalow ohne Strom in HLANE-Nationalpark

3. Tag:

Der erste Teil der Nacht läuft gut, brav um halb zehn ins Bett und das erste mal um halb zwei aufs Klo, im Dunklen etwas schwierig :) jetzt wird es doch etwas scary...offenes Fenster, dunkel und draußen hört man Grillen, Vögel und noch was anderes großes, dass sich nah anhört...da schläft es sich schwer...
Um fünf geht es raus auf Early-Morning-Safari! Beim Anzünden der Öllampe hab ich natürlich sofort das Glas gedeppert. Im Stockdunklen geht es los, Leoparden sollen evtl. in den Bäumen liegen, konzentriert auf die Geschehnisse links, Streifen wir mit dem Dach Äste und man hätte es auch für das Fauchen eines Leopards halten können! Der erste Schauer über den Rücken!
2 Gates später sind wir im Löwengehege. Es dämmert langsam...

Löwe in Hlane Nationalpark
Micha leuchtet mit der Mag-Lite den Weg weit nach vorne...und plötzlich funkelt es uns entgegen...und läuft auf uns zu! ....Ein Löwe....! Der Ranger bleibt entspannt, der Löwe zum Glück auch....er schlendert direkt neben uns vorbei und legt sich ins Gras...1m von uns entfernt! Phantastisch...es geht weiter, und mehr als eine Antilope, Störche und noch ein paar Vögel gibt es nicht....bis...bis ein großer Elefant 100m vor uns auf die Straße abbiegt. Und ein Stück weiter hinten steht noch einer....gemütlich kauen sie vor sich hin...auf dem Rückweg sind es an einer Wasserstelle sogar 6 Elefanten, inkl. Kleintier! Der erste versucht auch etwas in unsere Richtung loszugehen, doch das aufheulen des Motors durch den Ranger, lässt ihn von seinem Vorhaben abrücken...vor dem Ende geht es nochmal an die Stelle des Löwen und er liegt jetzt mitten auf der Straße. Wieder kommen wir bis auf wenige cm ran :) auf dem Weg raus treffen wir dann noch eine Giraffe und an der Wasserstelle des Ressorts liegen 2 Nashörner, während im Wasser 2 Hippos und 1 Kroko rumschwimmen. Halb neun geht es auf nach Mozambique...wenn das so weitergeht =)
Auf nach Mozambique...auf dem Weg zur Grenze eher europäische Tiere: weißes Pferd und ein Esel. Dagegen ist der Ausblick von der Anhöhe Richtung Grenzübergang Swasiland/Mozambique atemberaubend und phantastisch! Kurz später liegt auf der rechten Seite noch ein riesiger See. Der Grenzübergang macht wieder keine Probleme. Die Versicherung für das Auto wird geholt und wir können Geld zum Kurs von 3,5:1 tauschen. 



Maputo
Es stehen uns über 600 km durch Mozambique bevor, Richtung Maputo, Xchi-Xchi & Inhambane nach Barra zur Barra Lodge. Die Pisten  verdienen weitestgehend den Namen Straßen. Maputo ist ein einziges Chaos, böser Verkehrsunfall den wir passieren, evtl. weil auch So ist, ist einiges los auf den Straßen. Ein Blick in die Seitenstraßen offenbart Mozambiques Armut, wirklich ein krasses und einschneidendes Erlebnis hier mit seinem dicken weißen Toyota durchzureisen...Mozambique scheint mal Geld gehabt zu haben, viele Häuser in manchen Orten sind zwar verfallen müssen aber früher schon teuer gewesen sein. Mit Einbruch der Dunkelheit nähern wir uns Barra. 
Der Gegenverkehr hält nicht viel von Licht, ein Truck hält 80 km/h für angemessen im Ort bei Sau engen Straßen! Ach ja, Die „Bullen“ sind dort wie Wegelagerer! Wenn vor einem Ortseingang Schatten ist, dann lauern Sie da! Wir werden natürlich rausgezogen  und für 63 km/h hätten 1000 Metical fällig sein sollen, Roland handelt brillant runter auf 200, 6€ ein Witz ;)
Angekommen in der Barra Lodge erwarten uns schöne Holzhütten, ein absolut phantastisches Abendessen, ein Wahnsinnsstrand mit genialem Sternenhimmel und nem super Verdauungsrum! Der erste TG kann kommen :)



Sonnenaufgang Barra Lodge
4. Tag:

Erster Tauchtag: 1 Mosquito hat es doch ins Netz geschafft, aber nicht wieder raus :) Halb acht raus und die Sonne scheint in ihrer schönsten Weise...der Strand und auch die Anlage beim Hellen sind super schön. Das Frühstück ist karg aber vollkommen ausreichend, das Dive Center gut ausgerüstet und mit allem bestück was nötig ist. Die See ist ruhig.
Zackenbarsch am "Office"
Der erste Tauchplatz ist "the Office", etwas Mühe mit 4kg runterzukommen, die Sicht ist gut, an großen Dingen sehen wir nichts. Die Highlights sind Zackenbarsche und eine große gelb-weiße Netzmuräne, einige Quallen hüpfen herum, ansonsten das übliche aus den tropischen Gebieten, aber das in Hülle und Fülle. Kurze Oberflächenpause, dann 2.TG. Auf der Fahrt en Bait Ball, aber nichts drum herum zu sehen. Der 2. TG bietet miese Sicht aber einen Oktopus, Muränen, 2 riesige Lobster und an Boot Delfine von denen ich nur einen kurzen Anblick unter Wasser erhaschen kann.
Zurück ist es schon halb vier! Der Rest ist schnell erzählt: schlafen, Strandbar, Meer planschen, schlafen, essen, Strandbar, schlafen.

 5.Tag:

Morgens um 5 raus, Sonnenaufgang gucken und Sport! Um halb sechs bin ich vorne am Strand und es ist zwar schon hell aber noch ohne Sonne! Ca. 20 Min. Jogging zum Leuchtturm, auf dem Weg machen sich die Fischer an die Arbeit und bringen ihre Boote zu Wasser! Angekommen am Leuchtturmeck kommt die Sonne und der Sonnenaufgang ist jeden Schritt wert! Phantastische Bilder =) erst eine Stunde später mache ich mich auf den Rückweg und die Sonne wärmt schon ordentlich. Frühstück, klasse Omelette, und dann auf zu den Tauchgängen.
Wir sind am Workshop. Das beste bleiben wieder große Muränen, der zweite war komplett zum vergessen, paar Anemonen und schon jede Menge Fisch, auch Sicht okay, aber immer gegen die Strömung geschwommen :-/ ach ja, vorm ersten TG wieder Delphine :)
Chicken Burger am Pool, dann Strandbar und Sonnenuntergang am Strand, Weltklasse diese Farben hinter den Palmen, einfach ein Traum!!




6. Tag:

Raus um 5.30, joggen Richtung Sonnenaufgang, 7.45 geht's los am Dive Center und auf zu Manta Reef.  Two-Tank Dive mit Walhai-Safari auf dem Weg dorthin. Kurz: Walhaie nix, Mantas nix, das Riff war schon klasse mit irrem fischvorkommen und massenhaft Schwärmen. Und wenigstens kommt auch ein grauer Riffhai vorbei, ca. 2m. Sonst das übliche Tropenzeug inkl. riesiger Muränen...Stachelmakrelen waren auch ein paar dabei...Sichtweite ca. 10m...nunja...es ist halt leider die Erwartungshaltung Walhaie und Mantas zu sehen.
Am Nachmittag sind wir nach Tofo in die Baboozi-Lodge und haben bei klasse Aussicht was getrunken und Burger gegessen. Die Landschaft und das Treiben auf dem Weg dorthin sind absolut phantastisch...sind auf Rolands PickUp auf der Ladefläche gesessen und habe die Aussicht genossen...Tofo ist ziemlich dreckig und das Treiben auf dem kleinen Markt wirr. Auf dem Rückweg sind wir noch an der Sunset Lodge vorbei und haben auf die Sümpfe geblickt bei Sonnenuntergang, Wahnsinnsaussicht!


7. Tag:
Der Wecker steht zwar wieder auf 5.30 aber die Muskeln, die Müdigkeit und eher wieder ein schlechtes Gefühl wegen der Erkältung lassen mich wieder umdrehen. Zufällig Wache ich glücklicherweise um 7 auf und schleppe mich zum Frühstück, heute nur Toast nachdem gestern das Omelette wieder rückwärts gekommen ist nach dem zweiten TG. Kappe und Sonnenbrille finde ich leider auch nicht, also ohne zum Tauchen. Es geht wieder ans Manta Reef und dann zur Chamber of Secrets, mit der Suche nach Walhaien zwischendurch. 
Auch heute lässt sich wieder keins der Viecher blicken obwohl optimale Bedingungen herrschen und eine wahre Planktonsuppe am Start ist. Am Manta Reef ist das Highlight dann doch eine Gruppe von vier kleinen Baby-Mobulas, na immerhin. Der Rest geht irgendwie im Standard unter. Dann Oberflächenpause und beim zweiten TG sind wir an einem sehr schönem Riff, mit einem zu durchtauchenden breitem Durchgang, zum ersten Mal sehe ich bewusst zwei Kofferfische, klasse Tiere =) und auch alles andere ist wieder vertreten.
Rückweg, Pool, dann ab zu den Quads, meine Mütze liegt auf dem Zimmer , die Sonnenbrille auch im Chaos. Nix weggekommen!
Die Quadtour ist der Hammer, durch die Dünen geht es enge Wege in Richtung Tofo zu Dinos Bar, nen kurzen Drink und dann weiter. Auf dem Weg dorthin ist meine Motorabdeckung schon flöten gegangen. Noch nach Tofinho und auf dem Weg zurück sehen wir erst eine Frau die mit 3 Hunden und 1 Schwein spazieren geht und dann gibt mein Quad vollends den Geist auf! Glücklicherweise direkt vor einer Bar und während der Guide versucht zu reparieren trinken wir den nächsten und dann muss ich am Ende auf Michas Rücksitz zurück. Fetzt Mega, auf der Piste lassen wir es dann richtig laufen und pfeffern sogar an den Jeeps vorbei, ganz schön Power die Teile, aber jedes Schlagloch wäre unser Ende gewesen! Dann nochmal zum Abkühlen in den Pool und ab geht’s zum Essen gemacht.




8. Tag:
Der letzte Tauchtag! Klappt es heute mit Walhai und Manta? Um acht geht es raus zum Colloseum, kurzum: der TG war zum vergessen langweilig. Der übliche Kleinkram, sicher auch ganz schön anzusehen, aber das große fehlt! 1,2,3…letzte Chance: Office.
Nun gut, probieren wir es... negativer Einstieg...langsam runter...kurz orientiert...es hootet...MANTA!!!!

Und was für einer...mindestens 6m Spannweite gleiten  über das Riffdach und wir liegen an der Kante und konnten begeistert schauen. Eine erneut riesige Moräne und ein Zackenbarsch der sich direkt vor ihr positioniert bleibt da fast unbemerkt. Noch bevor der Zacki kommt liegt die Muräne allein im Loch und der Manta kommt direkt von hinten an. Ich nehme die Muräne ins Visier um im Hintergrund den Manta noch mit drauf zu nehmen, da schwimmt Kollege Supp direkt ins Bild :-/ und ist so nah über der Muräne, sie hätte ihm locker seinen Schniedel abgebissen! Tat sie aber nicht...
Wir sind den kompletten TG beim Manta geblieben, oder besser er bei uns... Was ein majestätisches und phantastisches Tier...ihm in die Augen zu blicken ist unglaublich gewesen =) die Stimmungskurve steigt wieder sehr steil nach oben an...! Ein lohnender Abschluss des Trips, leider gab es keine Walhaie und nur diesen einen Manta!


Manta "The Office" Barra Lodge

Manta am Office

Manta Barra Lodge
Fazit Barra Lodge:
Wiederkommen würde ich wahrscheinlich nur bei hoher Sicherheit, dass Mantas und Walhaie in großer Anzahl vorhanden sind. Es hat sich alles riesig gelohnt und hat auch super Spaß gemacht, es ist eine wunderschöne Landschaft und ne klasse Anlage, aber auch die Preise sind nicht geschenkt. Ebenfalls ist die Anreise beschwerlich und lohnt sich nur wenn man so etwas noch nicht gesehen hat. 


Mit dem zweiten Teil geht es hier weiter: Rückfahrt nach Protea Banks über Hlane-Nationalpark

Freitag, 7. Juni 2013

#Reisebericht: BDE-Tour Ägypten - Ein Dive aus 1001 Nacht

Ziel:                 Ägypten
Tauchgebiet:     Brayka Bay Marsa Alam / BDE Highlight-Tour
Tauchbasis:       Extra Divers / Independence II (Tauchsafari)
Reisezeitraum:   26.07.-04.04.2011


Anreise:

Der Flieger geht morgens um 6, halt...er soll morgens um 6 gehen aber dazu später mehr...alles gepackt? sicher...! halb vier aufstehen und ab in den Urlaub, bei 14° draußen im Juli ist das auch dringend angebracht...letzten Fensterplatz ergattert, sogar am Notausgang mit vieeeeel Beinfreiheit. Dann ist die Glückssträhne auch erst einmal unterbrochen. 
Brayka Bay
Die Chefstewardess ist krank und wir warten ´ne halbe Stunde bis der Ersatz sich dazu aufgerafft hat "uns nicht einfach sitzen zu lassen". Das Essen ist okay und wir landen auch wieder mit allen Einzelteilen an Bord in Marsa Alam. 39° sind ein Wort...noch dick angepackt von D kann man noch so cool tun, auf dem Weg zum Flughafen rinnen die ersten Schweißtropfen. Ich war einer von 3 Leuten im Flugzeug die kein Visavordruck mehr ergattern konnten und so suchte ich mir am Flughafen Hilfe die ich auch fand. 
Zeitgleich suchte auch noch jemand nach "Mr. Stefan" und klebte mir den Visa-Aufkleber in den Reisepass. Auf der Toilette durfte man dann Toilettenpapier ersteigern, also gleich wieder umdrehen und einhalten. Mohammed ist mein Fahrer! genauer: Mohammed ALI, so meint er zumindest. Lustiger Typ, ich bin auch der einzige den er fahren muss und so bringt er mir auf der ca. 1 stündigen Fahrt ins Brayka Bay etwas arabisch bei. Sie vergeht wie im Flug, allerdings ohne die halbstündige Wartezeit.



Brayka Bay:

Im Hotel ist das wichtigste die Tauchbasis, alles andere Nebensache. Die erreiche ich rechtzeitig und alles ist geklärt für den Check-Dive um 14.30. Der findet am Hausriff statt und das ist wohl nicht zu unrecht eines der besten Ägyptens. Vor allem meine bis dato größte Moräne und ein großer Barracuda der sich in aller Seelenruhe in nächster Nähe vor uns putzen lässt machen den Check-Dive zu einem Highlight. Zusätzlich gibt es viele sehr schöne Lion-Fische, Steinfische...sehr, sehr vieles sieht man erst auf den zweiten Blick.. TG Nr. 40 war subba! Das schnorcheln am Hausriff ist ebenfalls nur zu empfehlen. Man kann sich auch mit dem Zodiac hinausfahren lassen und dann gemütlich zurück schnorcheln. Abends habe ich mich schnell den Mücken ergeben und bin ab ins Bett...morgen um 6.00 ist early dive TG :)



Der zweite Tag beginnt mit einem Schreck: Es ist taghell und ich wollte doch zum early morning dive um 6 Uhr...Glück gehabt, zwar taghell aber erst fünf...Mit dem Zodiac geht es raus und mit ein wenig Glück sollten wir Delfine sehen. Und was für ein Glück: 5 Stck. und da wir nur zu zweit waren durften wir sogar ein paar Minuten mit ihnen schnorcheln. Umwerfend schöne Tiere, elegant wie Sie dann in die Tiefe des Meeres abgleiten. Der Tauchplatz dann (Name vergessen) hat keine Fischhighlights mehr, sondern glänzt durch atemberaubend schöne Korallengärten, bevölkert von aller Art mittelgroßen Fischen...klasse Tauchgang...

Riesenschildkröte in Abu Dabbab
Dann Frühstück und auf nach Abu Dabbab....das Seekuh-Mekka...leider ohne Seekuh aber dafür auf der Seegraswiese mit 4 Schildkröten...große Schildkröten mit ihren eigenen Schiffshaltern, coole Tiere...den 2. Teil vom TG geht es am Korallenriff entlang wo das herausstechendste ein einziger Trompetenfisch und ein kleiner Oktopuss ist. Im Übrigen die üblichen Verdächtigen in ihren prachtvollen Behausungen und immenser Anzahl. Auch ohne Seekuh voll lohnenswert!!!



Zurück im Ressort wird etwas gechillt und die Pool-Bar getestet. 
Nach einem darauffolgend sehr nötigen ausgiebigen Mittagsschlaf geht es nochmal zum Schnorcheln. 2 Std. lang an der Nordseite des Riffs. Am Einstieg  ist die Sicht noch echt beschissen, je weiter draußen und stärker die Strömung desto klarer jedoch. Man konnte schön durch einen kleinen Halbtunnel durchtauchen und das übliche Ägyptengewusel wie eine große Moräne, 1 Anemone mit 2 Clownfischen und vielen weiteren bunten Fischen war brav zur Schicht angetreten. Draußen an der Riffkante hin zum offenen Meer mit starker Strömung erlebe ich sehr viele verschiedene Fischschwärme die sich in der Strömung treiben  lassen. Bestimmt zehn Minuten harre ich auf einem winzigen Fleck im Riff aus und sehe noch am Ende etwas neues...einfach genial diese Artenvielfalt auf engstem Raum. Nach der Rückkehr wird es schon langsam Zeit für den Night Dive auf dem ich von zwei Lion fishes begleitet werde.

Krokodilsfisch
Am nächsten Morgen wieder Early Dive am Shaaba Marsa Eglah, dann Shaab Shazly inkl. Delfinen vom Boot und um 16.00 geht's dann auf die Indy II! Denn das hier ist ja eigentlich alles erst der Anfang...


BDE-Highlight-Tour

Um 16.00 geht es dann auf zur Independence II, Judith von den BlueWaterSafaris holt mich ab und alles passt. Geniales Schiff, coole Kabine und soweit machen auch die Gäste einen sympathischen und netten Eindruck. Das Abendessen ist klasse, das Bootbriefing findet am Folgetag statt. Die Temperaturen laden dazu ein an Deck zu schlafen, die Sonne weckt einen schon. Irgendwann so um 4 geht die Sonne auf...

Indypendence II im Hafen von Port Ghalib
4. Tag:

Es geht los auf der Indi II. Sehr gutes Frühstück, sehr ausführliches  Boot- und Divebriefing. Ich buddy mit Frank. Einem lustigen Münchner der mit Frau und dessen Freundin noch dabei ist. Passt soweit, vom TG ist das übliche zu berichten. Korrektur: der Buddy ist Salzburger...lassen wir ihn die Verwechslung besser nicht wissen. Auch der 2. TG hält nichts spektakuläres bereit, es ist und bleibt schön in Ägypten aber es fehlen etwas die Highlights. Auf die Frage an Volker nach dem Besonderen an Ägypten kommt die wohl richtige Antwort: Es hat einfach alles, aber es gibt überall auf der Welt einen Platz wo es jedes Highlight noch etwas besser gibt aber dann das drumherum nicht. Mein Zimmerkollege dürfte so deutlich über 50 sein, ist Mathe- und Physiklehrer und hat das tauchen sich vor ca. 40 Jahren selbst beigebracht, wenn nicht sogar erfunden!
...Nachts liegt gespenstischer Nebel auf dem Meer, im Zusammenspiel mit dem Leuchtturm schaurig schön.

5. Tag:

Wir sind jetzt an den Brother Islands und beginnen am großen Bruder. 7.00 Uhr: sehr ausführliches Briefing, dann geht es gemächlich ins Wasser. 2 Dinge stechen heraus: meine ERSTE schwimmende Muräne und ein doch recht großer Napoleon wartet am Ende des TG.
Haie und sonstiges Großzeug bleibt erst mal fern. Die Landschaft ist ebenso schön wie an der Küste, für Gartenfans gibt es zwei große Gorgonien. Nachher geht es wohl an die beiden Wracks die auf der großen Insel liegen. Wir bleiben auf der Suche nach weiteren Highlights...stay tuned...
Das Wrack Numidia ist genial! Der Einstieg befindet sich bei ca. 24m und es geht eine längliche Ladeluke herunter. Schwierig hereinzukommen da es schräg nach unten zurückläuft. Ist man erst einmal drinnen ist es ganz cool im Wrack zu tauchen. Fische o.ä. gibt es aber keine, der Ausstieg ist auf ca. 42m, knapp darüber ist ein Laderaum in dem dann doch ein paar Fische schwimmen. Wir schwimmen dann an der Ostseite des Riffs weiter mit der Strömung und man kann sich einfach von der Strömung treiben lassen. Wieder viele verschiedene Schwärme, sehr sehr cooler Tauchgang. Abends geht es wieder an die Numidia, wir bleiben aber bei ca. 25m. Dann passieren wir das Riff auf der Weststeite. Der ERSTE Hai...ein grauer Riffhai mit respektvollem Abstand passiert uns, der einzige Aggressor bleibt ein kl. Clownfisch und in einer Höhle hat es wieder eine Muräne.
Wir übernachten wieder am Big Brother, nachts ist ordentlich Wind. Scheiße warm aber auch scheiße Winde...

6. Tag:

Igelfisch + Napoleon (Foto by Rolf Rehm)
Endlich geht es mal früh tauchen! Um ca. halb sechs geht es ins Wasser am Small Brother mit der Absicht jetzt die richtige Zeit für die Haie zu treffen. Es bleibt aber bei der Hoffnung, wir schwimmen zurück an der Ostseite des Riffs und am Ende des Tauchgangs ist das grandiose Highlight ein Napoleon. Leider scheint er sich jedoch im Kampf um Leben und Tod zu befinden: denn in seinem Maul steckt ein aufgepoppter Igelfisch. 1-2 Baracudas waren ebenfalls am Start. Mittags geht es  wieder ins Wasser. Diesmal tauche ich mit meinem Zimmergenossen, dem alten Haudegen, und es sollte ein Tauchmarathon werden...Einstieg etwas oberhalb der Gorgonienfelder geht es Ruck-Zuck auf 30-40m Tiefe am Gorgonienfeld vorbei und es findet sich tatsächlich ein grauer Riffhai der aber nur noch in der Ferne entschwindet. 



Igelfisch+Napoleon (Foto by Rolf Rehm)
Am Ende des Gorgonienfeldes geht es auf ca. 10m hoch und den ganzen Weg wieder zurück und noch etwas weiter bis uns am Ende tatsächlich eine Schildkröte für den weiten Weg belohnt. Dann geht es wieder zurück zum Boot. Auch danach setzt mein Buddy aus, so geht es diesmal mit Diveguide Katharina ins Wasser an der Spitze des Small Brothers. Da mich die Strömung etwas weiter nach rechts trägt hänge ich der Gruppe etwas nach und sehe noch einen gr. Riffhai in lediglich 15m Entfernung über die Riffspitze schwimmen.  und erneut wartet einen große schwimmende Muräne auf mich, yippie! Am späten Nachmittag ging es dann bei sehr ruhiger Fahrt gen Daedalus.

Es war windstill und abends um 9 immer noch 32°. Die erste Nacht die ich es wirklich vorgezogen habe mit Klimaanlage im Zimmer zu schlafen, und auch das war immer noch warm genug. Etwas mystisch wurde es ebenfalls noch. Beim zapfen eines kalten Wassers und dann mischen mit Cola, packe ich aus Versehen die Coke Zero und es bildet sich ein kleiner Film auf der Coke. Ein Orakel: es sagt Delfine, Haie und einen Manta für den nächsten Tag voraus...

7. Tag:

Hammerhaie Daedalus
Wir erreichen Daedalus nach ca. 10 stündiger Fahrt tief in der Nacht. Das aufwachen macht einem nochmal die Wärme trotz Klimaanlage im Zimmer bewusst. Am nächsten Morgen haben ein paar Delfine das Boot passiert, Teil 1 des Orakels passt. Jetzt sollte es Haie geben. Gut, ich habe bin nicht wegen ihnen hier, sondern um insgesamt das Tauchgebiet Ägypten kennenzulernen, aber wenn sie kommen umso besser. Ahmad verspricht beim Anfangsbriefing bereits relativ viel und weckt eine große Erwartungshaltung die der erste Tauchgang dann auch wahrlich halten konnte. 2 Hammerhaie, 1 davon ganz nah, 3 gr. graue Riffhaie finden sich beim passieren des Riffs. auf der Spitze des Riffs gab es allerdings erstmal nix. Dazu kamen noch 2 kl. Weißspitzenriffhai die in einer Höhle geschlafen haben. Jede Menge Barracudas, Makrelen und viele andere Schwärme komplettieren einen super Tauchgang.


Hammerhaie Daedalus
Mittagessen und wieder ins Wasser, was gibt es diesmal? Wir wiederholen den Tauchgang mehr oder weniger...Wieder 3 Hammerhaie, diesmal an der Spitze des Riffs und auf 40m, 1 einzelner grauer Riffhai. Cool war auch ein kleiner Schwarm Barrakudas der an uns vorbezieht. Gegen Ende dümpeln Frank und ich noch eine ganze Weile auf 5m an einer Riesengorgonie herum die bestimmt 15 m in die Tiefe abfällt. Direkt daneben befand sich eine Spalte die in das Riff hineinlief und die Wellen darin brachen. Der Schaum drang aus der Spalte hervor und umschlang die Gorgonie, sehr mystisch...der Eingang zu Poseidon schien vor uns zu liegen...direkt links daneben im Riff: 2 Riesenpapageienfische, wirklich riesig...locker nen Meter Länge...Irre...Und auf dem Weg zurück mit dem Zodiac eine Delfinschule mit ca. 15 Stck., dir durften zwar nicht schnorcheln aber konnten doch kurz den Kopf unter Wasser halten, elegant und superschön :)

Das abendliche Orakel beginnt mit einem Problem: Das angenommene Spüli produziert gar nicht den Film auf der Coke Zero, es bleibt leer. Angst steigt hoch, einen TG ohne Hailights zu sehen. Aber es bildet sich ein Kondensfilm auf der Außenseite des Glases. Auf diesem ist ein großer Walhai, ein großer Hai und ein sich davon abwendender Taucher zu sehen und auch hammerhaie gibt es wieder. Wer wird der Taucher sein der nichts sieht? Antworten gibt es gleich...denn eine kurze Nacht liegt vor uns...

8. Tag:

Es steht wieder Early Morning Dive an!!! 4:45 wecken, die Nacht über war es wieder angenehm heiß im Zimmer. Die ersten Gedanken sind natürlich wieder: Scheiße, ich will pennen, aber der frühe Taucher sieht nunmal den Fisch... Und das Orakel nimmt wieder seinen Lauf: Ein Taucher passt heute. Stimmt der Rest auch?
Sardine Run Ägypten
Wir sind auf Zodiak zwei und um ca. 5:30 legen die Zodiaks ab. Es beginnt wieder recht ruhig, erstmal garnix, dann kommt der erste graue Riffhai in sicherer Entfernung unter uns vorbei und die ersten Hammerhaie lassen sich blicken...ich werde noch gläubig!!! Was dann allerdings kommt katapultiert diesen Tauchgang in die Hall of Fame meiner Tauchgänge! Von hinten nähern sich ein paar Sardinen der Tauchgruppe, wir dümpeln gerade mal auf 30m, also nicht mal tief.Die paar Sardinen waren jedoch ein gewaltiger Irrtum: Sardine Run in Egypt!!!! Plötzlich befine ich mich in einem Riesenschwarm Sardinen, ich bin komplett umzingelt und auch mein Buddy Frank hat eine Sardinenwolke um sich herum. Genial wie die Fische um einen herumschwimmen. Haie sind bereits schwer auszumachen um uns herum doch ein Blick nach unten schafft Gewissheit. 2 Hammerhaie und 3 graue Riffhaie sind unter uns! Ich zücke die gestern mit Marc's Akku neu munitionierte Kamera und will filmen...SCHEISSE, die SD-Karte ist noch im Netbook :( dann halt so genießen...Erst nach einer halben Stunde geht es wieder näher ran ans Riff und immer wieder passiert und mal ein Riffhai. Ein riesen Thuna und einige Makrelen gehen übrigens total unter...Das große im Orakel gestern war dann wohl doch kein Walhai sondern der Schwarm Sardinen, umso besser :) was sehe ich noch: Meinen ersten jagenden Steinfisch, cool! Rundet das ganze ab. , ich freue mich auf TG 2, dann mit SD-Karte!
Clown-Fisch in Nemo-City
Auch der zweite TG beginnt zunächst wieder unspektakulär um dann eine doch spektakuläre Wendung zu nehmen. Beginnend auf einer Tiefe von 25m Meter passiert uns nach einigen Minuten relativ nah ein Hammerhai, direkt darauffolgend schwimmt unter uns ein Team aus Hammerhaien und grauen Riffhaien umher, ich zähle 10 die uns meiner Meinung nach auch kurze Zeit später wieder seitlich in deutlicherem Abstand rückpassieren. 
Der Rest verläuft unspektakulär bis zum Erreichen von Nemo-City. In ca. einer Gesamthöhe von 15m ist alles voller Anemonen und Clownfischen, 20 Minuten Aufenthalt sind Pflicht, zum Abschluss des TG gibt es noch eine vorbeischwimmende Riesenmakrele, ich sollte langsam sattelfester in Fischbestimmung werden...viele diskutieren mit, wenige haben wirklich Ahnung...ach so...knappe 80 Minuten Tauchzeit behalten wir dann wohl doch eher für uns ;)



Nach dem Mittagessen ist es wieder Zeit zu chillen doch das wecken kommt denkbar ungünstig, ich fühle mich ziemlich platt...aber ein schoko-snack bringt den blutzucker und die Laune wieder nach oben. 
Es soll an die Westseite gehen, direkter Einstieg bei Nemo-City, doch mit zunehmender Tauchzeit wird klarer: der Skipper hat uns zu früh reingeworfen, letztendlich verpassen wir Nemo-City! Draußen im blauen gibt es 5-6 Thunas um die herum wir uns etwas aufhalten und die uns einen großteil des rückweges am Riff begleiten, der Rest bleibt unspektakulär. Ein großer Cooper noch und ein mittelgroßer Papageienfisch, ein Tauchgang um zu wissen  wie schön die anderen beiden waren, hat sich aber dennoch gelohnt.
Heute Abend steht verfrühtes Abendessen um 18.00 an und die anschließende Rückfahrt zu Elphinstone, dort warten noch zwei abschließende Tauchgänge auf uns mit hoffentlich Weißspitzenhochseeriffhaien und fuchshaien...mal schaun...
Ein tragisches Gerücht macht die Runde, anscheinend ist auf einem Nachbarboot der Tauchguide vom Tec-Dive nicht zurückgekehrt, gut die Gefahren des Sports wieder vor Augen geführt zu bekommen.
Weitere Infos zu dem Unfall gibt es keine, die Überfahrt nach Elphinstone ist doch recht schauklig,
aber ermüdet durch den langen und coolen Tag lässt es sich recht schnell schlafen.

9. Tag:

Langnasenbüschelbarsch (LaNaBüBa) Elphinstone
Es geht wieder zum Early Morning Dive! Doch vorweggenommen diesmal mit weniger Erfolg, ja gut es war wieder ein Hammerhai und ein grauer RIffhai dabei aber sonst leider nichts spektakuläres, auch bietet die Ostseite von Elphinstone nicht den übermäßigen Korallenbewuchs, so bleibt einzig und allein von ein paar Makrelen und einem aber dann doch sehr gut positionierten Steinfisch zu berichten auf dem Weg zurück zum Boot. Der 2. TG findet den Einstieg direkt am Boot und man geht auf die Südseite des Elphinstone-Riffs. Hier können sich leider keine Haie überwinden uns zu begrüßen, das nicht befragte Orakel von gestern Abend scheint zu verstimmt. 2 Anemonen mit Clownfischen gibt es zu berichten und von einer großen Gorgonie auf der Ostseite des Riffs, in der ein Büschelbarsch wohnt ich ihn aber nicht gesehen habe und auch jetzt erst weiß wie klein so ein Vieh ist...Gegen Ende sind wir nochmal an der Westseite des Riffs entlang und haben eine Eierlegstelle von einer spanischen Nacktschnecke gefunden, sonst war auch der Rest eher ruhig...chilliger Abschluss-TG.
Müde vom frühen aufstehen geht es nach dem Mittagessen direkt schlafen und die Rückfahrt nach Port Galibh geschieht unbemerkt. Brothers und Elphinstone waren gut, Daedalus genial. Um ca. 15.00 Uhr sind wir zurück in Port Galibh und das allgemeine aufräumen beginnt.

Sonnenuntergang Port Ghalib

Am nächsten Morgen beim Packen wird es dann wie üblich in meinem Leben nochmal kurz spannend: Der Reisepass fehlt! Machen wir es kurz: Ich hatte ihn bereits im Brayka Bay liegen lassen und das Hotel wollte ihn per Post nach D schicken! Glücklicherweise lag er aber noch in der Post und man hat ihn heute einfach wieder dort abgeholt. Großes Glück gehabt, aber es ging ja bisher noch immer gut... und jetzt hock ich hier am Flughafen...




Donnerstag, 6. Juni 2013

#Aktion: Eure Unterstützung ist gefragt! Dazu Good News & Bad News


Aktion erforderlich:

Die Zeitschrift "Tauchen" berichtet auf ihrer Website:
"Obwohl das Geschäft mit Walfleisch und auch der Handel nicht mehr lukrativ sind, plant Island in diesem Jahr, die Jagd auf Finnwale wieder aufzunehmen. Pro Wildlife startet eine Protestkampagne bei der jeder mitmachen kann "

--> Bitte helft mit diese Tiere zu schützen: http://www.prowildlife.de/protestaktion_2


Good News:

Die ach so zivilen und fortschrittlichen Europäer verbieten bzw. kontrollieren nun endlich strenger das Verbot von Finning. Die BBC berichtet:

http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-22795349?SThisFB


Bad News:

Wer zum Feierabend noch etwas Druck ablassen möchte kann dies bei diesen beiden Pennern tun die ihre persönliche Minderwertigkeitskomplexe ohne therapeutische Hilfe zu lösen versuchen:

http://piersmorgan.blogs.cnn.com/2013/06/05/shark-catcher-corey-knowlton-we-worked-for-four-years-to-try-to-find-one-this-big/#comment-190666

http://www.latimes.com/local/lanow/la-me-ln-shark-reality-television-20130604,0,2645728.Story

#Reisebericht: Protea Banks - Ab zu den Haien 2010

Ziel:                     Südafrika
Tauchgebiet:         Protea Banks / Sodwana Bay
Tauchbasis:           African Dive Adventures / Coral Divers
Reisezeitraum:       26.12.2010 - 12.01.2011


Es war Zeit wieder Kraft zu tanken, die Energiereserve leuchtete bereits, der wochenendliche Alkohol half auch nicht mehr beim Vergessen. In „Mein Tauchspot“ lenkte ein Artikel von Gerhard Wegener, Vorsitzender von Sharkproject, mein Interesse auf die Protea Banks.
Eines Abends, der Arbeitstag war erneut Kräfte zehrend, buchte mein Unterbewusstsein im Affekt einfach mal den Flug. Ha, überlistet habe ich dich Vernunft! 
Und in der Tat, die Eckpfeiler der Reise waren somit unumstößlich gesetzt. Das zweite Tauch-gebiet meines noch kurzen Taucherlebens hieß Protea Banks!
Es ging mit einem gerade errungenen OWD und AOWD von den Malediven hinaus in die weite Welt, und als allererstes wurde nun Kleinfisch gegen Großfisch getauscht.

African Dive Adventures – Protea Banks mit Roland Mauz

Meine erste Station legte ich bei Roland Mauz und den African Dive Adventures ein. Dort war ich vom 27.12.- 03.01.2010. Den Zeitraum hatte Roland mir als Alleintaucher vorgeschlagen, da vom 28. - 03. u.a. eine Gruppe 5 weiterer Deutscher bei Roland tauchte. Roland schlägt jeden morgen sein mobiles Lager im Hafen von Shelly Beach unter  3 großen Sonnenschirmen auf, von dem es dann mit den berüchtigten Zodiac’s hinaus auf die Protea Banks geht.


Rolands Tauchbasis:

Ausgestattet ist Roland mit allem was ich persönlich gebraucht habe. Nitrox ist ebenso vorhanden wie ausreichend große 15L-Luftflaschen, was gerade bei den Rifftauchgängen vor einigen Minuten Dekozeit oder einem kürzeren Tauchgang bewahrt.
Launching mit Zodiacs
Das Briefing vor meinem ersten Tauchgang mit Roland war sehr ausführlich und auf die wichtigen Dinge wurde ausgiebig hingewiesen. Es wurde der Ablauf mit den Zodiacs erklärt. Die Fahrt mit dem Zodiac dauert ca. 13 Minuten zur Südseite, die im Sommer in der Regel betaucht wird. Alle Tauchgänge sind Strömungstauchgänge, die während meiner Zeit von sehr stark bis laues Lüftchen schwankte. Laues Lüftchen ist ideal um mal an die Nordseite der Protea Banks zu gehen. Da man aber nie wirklich gegen die Strömung anschwimmen muss macht sich das nicht wirklich bemerkbar, Strömung erschwert das Tauchen auf der Nordseite dahingehend, dass man die Höhlen treffen muss.
Während der Fahrt hinaus mit den Zodiacs ist der Seegang keinerlei Problem, erst dann wenn das Boot steht und schön mit den Wellen schaukelt, heißt es die Küste fokussieren und ausharren. Hat man den Zielpunkt erreicht legt man die komplette Ausrüstung an und macht sich tauchbereit. Haben alle das ok-Zeichen gegeben wird erneut zum Zielpunkt gefahren, der Skipper zählt von 3 runter und es geht mit einem negativen Einstieg auf 5m Tiefe. Dort wird erneut von allen das ok-Zeichen erfragt und es geht zügig abwärts auf 30m und tiefer. Der Divemaster hat immer eine Boje mit Leine bei sich um dem Skipper den aktuellen Ort der Tauchgruppe zu zeigen. Die Leine kann und wird ebenfalls dazu benutzt um Tauchern einen langsameren Abstieg zu ermöglichen ohne die Gruppe gleich zu verlieren. Jeder Tauchgang dauert in etwa 40min. Der Divemaster konzentriert sich darauf nach Haien Ausschau zu halten und diese rechtzeitig zu signalisieren damit jeder sie sehen kann. Darauf wird übrigens ebenso deutlich hingewiesen, wie dass der Divemaster kein Babysitter ist, jeder hat unter Wasser für sich selbst zu sorgen bzw. mit seinem Buddy (abgesehen natürlich von Notsituationen).  
Die Wassertemperaturen lagen zwischen 22°-25°, getaucht bin ich mit einem 7mm Nassanzug. Das war zwar an den sonnigen Tagen an Land kurzzeitig etwas warm, aber unter Wasser und insbesondere bei den angefütterten TG bei denen man 80 Min unter Wasser ist, würde ich das als Minimum empfehlen.

Mein erster Tauchgang:

Ich habe bewusst die allgemeine Erklärung von meiner persönlichen Erfahrung des ersten Tauchgangs getrennt. Man kann es durchaus als „Kulturschock“ bezeichnen. Frisch ausgestattet mit meinem  AOWD von den Malediven habe ich das Tauchen dort doch etwas zu leicht genommen. Hinzu kommt, dass ich mit dem Großteil meiner eigenen Ausrüstung zum ersten Mal getaucht bin und auch alleine unterwegs war. Ich hatte sprichwörtlich alle Voraussetzungen erfüllt für einen Sprung ins kalte Wasser. Unter Wasser war ich nahezu ausschließlich damit beschäftigt mich selbst in die Reihe zu bekommen und von der Schnapp- in eine normalere Atmung überzugehen. Nach exakt 25min hatten meine Lungen die Munition verfeuert und ich saß wieder auf dem schaukelnden Zodiac. Bei Roland ist es grundsätzlich kein Problem wenn man auftaucht und der Buddy seinen TG weiter- bzw. zu Ende führt, was ich auch sehr gut finde. So versaut man nicht dem Buddy (in diesem Falle meinem) den Rest des TG und man regt sich unter Wasser nicht auch noch darüber auf, dass man den Buddy mit nach oben nimmt, wenn die Luft schnell leer ist. Dafür hat man die Leine an der Boje und kann nach dem abmelden langsam aufsteigen.
Meinen ersten TG an den Protea Banks konnte ich also getrost als Check-Dive ad acta legen. Und vorweggreifend dem Ende sei gesagt: Meiner Einschätzung nach ist der erste TG dort für jeden ein Check-Dive, erst später hat man den richtigen Blick und das Wissen um die Protea Banks spektakulär betauchen zu können.

Wichtiger Tipp Nr. 1: Beendet ihr den TG deutlich früher als alle anderen, dann vermeidet es zu früh aufs Zodiac zu klettern. Seekrankheit ist nahezu garantiert!!!
Wichtiger Tipp Nr. 2: Beim geringsten Anzeichen von Sonne: EINCREMEN!!! Nach meinem ersten Tag habe ich mir dann lieber 50er-Creme gekauft.

Nun wieder etwas sachlicher:

Am  2. Tag war dann auch die Gruppe der 5 Deutschen mit von der Partie. Den ersten Tauchgang morgens habe ich aufgrund der nachwirkenden Erfahrung vom 1. TG noch ausfallen lassen und habe erst am 2. TG teilgenommen, einem angefütterten TG.
In der Tauchgruppe fand sich auch das Beispiel wie man es als Rookie richtig machen sollte, nämlich mit einer Gruppe sehr erfahrenen Tauchern auf die Protea Banks zu gehen. Das schafft gleich wesentlich mehr Sicherheit und die Freunde aus der Gruppe können sich dann auch etwas um das „Baby“ kümmern, auch ich habe mich mit der Gruppe sehr gut verstanden und fühlte mich allein durch die Anwesenheit und die Bekanntschaft der sehr erfahrenen Taucher sehr ruhig und entspannt.
Also: Wenn schon Rookie, dann Babysitter mitnehmen ;)

Der angefütterte Tauchgang - Baited Dive:

Der überwiegende Teil meiner Freunde denen ich davon erzählte reagierte etwas verstört, meißt aber im Allgemeinen ungläubig. dass man nicht nur mit Haien taucht, sonder sie auch noch anfüttert und dann ohne Käfig mit Ihnen ins Wasser geht.
Hört sich krass an, sind aber auch einfach nur geniale Tauchgänge ohne einen einzigen Zwischenfall bei Roland.


Für die angefütterten TG gab es ein extra Briefing in dem ausführlich auf die Einzel- und Besonderheiten des angefütterten Tauchgangs eingegangen wurde. Wie gehabt, alles sehr professionell. Letztlich sind es 4 Grundregeln auf die es ankommt: „Global awareness“, nicht vor einem Hai wegschwimmen und ihm den Rücken zudrehen, nicht im Bait schwimmen und nicht tiefer als der Futterkorb sein (sonst zieht man die Haie mit runter und das ist unnötig denn es verbraucht nur mehr Luft).
Ansonsten ist das Tauchen im Vergleich zu den Rifftauchgängen ein Kinderspiel. Man kann ins Wasser wann man will, kann zwischendurch jederzeit hoch ans Boot (z.B. um Kamera zu holen oder abzugeben) und auf 10m Tiefe liegen auch sonst keine Probleme an J.

Der Bait ist die sogenannte Duftwolke und die Köder, die der Futterkorb in der Strömung hinter sich herzieht.
Bei einem Baited Dive wirft man eine Waschtrommel gefüllt mit Sardinen und Fischöl ins Wasser, wirft kleingeschnittene Sardinen zusätzlich immer wieder hinterher und kutschiert damit ca. 20-30 Min. auf dem Meer herum. Nach einer gewissen Zeit geht der Divemaster ins Wasser und gibt ein Zeichen sobald Haie am Futterkorb (0-10 Min.) sind und die Tauchgruppe ebenfalls ins Wasser steigen kann. Idealerweise bleibt man als Gruppe eng zusammen, dann kommen auch die Haie näher. Und haben sich diese erstmal eingewöhnt so bleiben Sie auch bis zum Schluss. Die Tauchzeit wird hierbei von Roland nicht vorgegeben, die Tauchtiefe beträgt ca. 10m, üblicherweise dauert der TG dann 70-90min.  Bei Rolands Baited Dives finden sich vorrangig viele Zambesis (Bullenhaie), einige Black Tips und in der Regel 1-2 Tigerhaie ein. 

Und es lohnt sich!!!         



Bei strahlendem Sonnenschein,  sehr guter Sicht (>20m) war es eine Wucht die Schönheit dieser Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Für mich hatte es zu keiner Zeit etwas bedrohliches, sondern es war einfach nur ein atemberaubendes Naturschauspiel, dass man mit dem nötigen Respekt verfolgen konnte.
Leider hatten wir bei diesem TG ein Pärchen dabei, dass die Anweisungen auf italienisch nicht ganz kapiert hat und direkt zu Beginn an den Futterkorb schwamm und so den Tigerhai relativ schnell vertrieben hat.
Viele Zambesis und 3 Black Tips blieben aber bis zum Schluss. Waren die Zambesis eher die eleganten Gleiter durch die Meere, versprühten die Black Tips deutlich mehr Hektik und schwammen auch kreuz und quer durch unsere Gruppe.
Hammerhaie kommen selten ans Bait, mit Glück streifen Sie in sicherer Entfernung mal vorbei, der Bait ist Revier von Zambesi, Black Tip und Tigerhai!
Nach 80 Min. war es fast schon traurig wieder das Sonnenlicht erblicken zu müssen.

In der ersten Woche bei Roland habe ich insgesamt 5 Riff-TG und 2-Baited-TG gemacht. 4 der Riff-TG auf der Südseite, der letzte früh morgens am 03.01. auf der Nordseite da glücklicherweise an diesem Tag keine Strömung war. Am Tag zuvor noch traf uns das Schicksal hart. Strahlendes Wetter aber ein starker Süd-Ost-Wind ließ die Wellen früh brechen und den Hafenmeister zum Schluss kommen, den Strand nicht zu öffnen. Man muss (leider) jederzeit einkalkulieren, dass man auf den Protea Banks mal einen Tag dem Wind opfern muss, üblicherweise mündet dies aber in verbesserte Sichtweiten an den darauffolgenden Tagen. Wenn, ja wenn nicht dann der ungeliebte Regen wieder zuschlägt. Und im Dez/Jan ist nun mal auch Regenzeit im Großraum Durban. Letztlich war über die gesamten 14 Tage ca. die Hälfte Regen und die andere Hälfte sonnig/bewölkt. Silvester beispielsweise hat es durchgehend von morgens bis tief in die Nacht einfach nur gepisst. Dennoch bleiben mir die beiden Tauchgänge an diesem Tag im nach hinein ebenso in noch besserer Erinnerung, denn an den Protea Banks tauchen eben Männer&Frauen und nicht Boys&Girls. Und trotz des Wetters gab es bei An- und Abreise des Boots eine Delphinschule die uns begleitet hat und unter Wasser war ebenfalls eine Hammerhaischule neben einzelnen anderen Haien zugegen

 The Northern Caves:

Zurück zur Nordseite. Mit der Strömung betaucht man dort drei sogenannte Caves, schlicht 3 Löcher im Riff in die man hinein tauchen kann. Und in einer der Caves hielt sich sogar noch ein Sandtigerhai auf, atemberaubend und phantastisch.  Falls möglich, sollte man diese Seite ebenfalls nicht auslassen. Im südafrikanischen Winter wird Sie regelmäßig betaucht, da dort dann die Sandtigerhaie in großer Anzahl vorhanden sind. (Ragged Tooth Tour 2013)

Der 2. TG an diesem Tag war der unspektakulärste während der ersten Woche. Das Wetter hatte mittlerweile wieder massiv zugezogen und es regnete aus Strömen, die Sicht bei ca. 5-10m ließ sich nichts weiter blicken außer Stammgast Billy Bob Steinberg, ein Zackenbarsch der die ein oder andere Streicheleinheit gern hat.
Ich konnte diesen TG locker verschmerzen und bin halt ein bisschen mitgepaddelt unter Wasser. Für die 2 Österreicher die nur für einen Tag gekommen waren, war dies natürlich Pech (Ich selbst hatte dieses Pech bei meinem einzigen Tag in Aliwal Shoal bei Walter).
Wichtiger Tipp Nr.3: Ich rate eher davon ab nur für einen TG an die Protea Banks zu gehen wenn ihr dort zum ersten mal tauchen würdet. Selbst wenn das Wetter, etc. alles top werden soll, so ist der erste TG doch immer wie oben schon beschrieben nur ein Check Dive und erst beim 2. und 3. Riff-TG sieht man die UW-Welt in all ihren Facetten.
Man braucht hier einfach etwas Eingewöhnungszeit. Beherzigt diesen Rat und ihr habt eine tolle Zeit! Meine Empfehlung sind 5-7 Tage.

Die Hälfte der Reise war hinter mich gebracht. Nein, dieser Satz bildet nicht meine Gefühlslage wieder. Jetzt lagen lediglich noch 7 Tage Südafrika vor mir, würde es ebenso wenig treffen. Europa war weit weg. Ich ertappte mich zwar regelmäßig beim surfen auf Facebook ob es noch steht, aber jegliches Gefühl für die Zeit über den Tag
hinaus war verflogen.
Irgendwo in Freiheit zwischen Raum und Zeit ging es dann nach Richard’s Bay zu meinem Kumpel und dessen Freundin. Durchwachsenes Wetter  lag hinter mir und ich wurde täglich von den beiden gelockt mit famosen Wetterberichten.
Doch meine Rechnung hatte ich natürlich ohne meine kleine Regenwolke gemacht.
3 Tage Richard’s Bay sind zusammengefasst in ein Wort: Regen!

Sodwana Bay:

Es gab einen weiteren Tauchspot den ich mir aus Deutschland als mögliches Ziel ins Auge gefasst hatte: Sodwana Bay.
Die Wahl fiel auf die Coral Divers, diesmal nicht ganz so instinktiv. Da meine Freundin einen Discover Scuba Diver machen wollte, schien mir diese Tauchbasis die geeignetste.
Die Basis liegt inmitten des Nationalparks. Der Wetterbericht versprach super Wetter, die Realität hatte (mal wieder) viel Regen im Gepäck. Do morgen absolvierte ich zwei Tauchgänge am nahegelegensten 2-Mile-Reef, ist ein bisschen Malediven light gewesen, alle gängigen Fischarten waren da, dazu Moränen, kl. Rochen, Steinfisch, etc...
Hütte im Camp von Sodwana Bay
Am Fr war dann die Brandung zu stark, der Tauchtag ist komplett ausgefallen, zumindest schien nachmittags die Sonne. Am Sa war das Wetter wieder nicht besser, trotzdem 3 Tauchgänge, allerdings hat man wegen der Strömung wieder nur 2-Mile-Reef und nicht die angeblich sehr viel schöneren 5 bis 9-Mile-Reefs angefahren. Das Coral Divers Camp lag mitten im Sodwana Bay Nationalpark, Unterbringung in Holzhütten, war alles ganz nett gemacht. Die Dive-Master waren alle so in meinem Alter.


Nach diesem Kurz-Trip nach Sodwana Bay bin ich Sa Abend dann wieder zurück
nach Shelly Beach um meine letzten Tage in SA wieder bei Roland zu verbringen. Wohnen konnte ich diesmal im Taucherhaus, ich fands genial dort und absolut preiswert, Bilder gibt’s auf der Homepage: http://www.afridive.com/eb215/diver-villa-margate.html

Taucherhaus Margate
Die restlichen Tage: 

Der Sonntag hatte endlich mal wieder traumhaftes Wetter im Gepäck und jetzt zahlte es sich voll und ganz aus zu wissen, wie ein Tauchgang an den Protea Banks abläuft.
Ohne viel Zeit und Gedanken an den Abstieg zu verlieren hat man direkt alle Hände frei sich auf die Umgebung zu fokussieren und es zeigten sich direkt mehrere Hammerhaie und Zambesis
Di morgen hab ich dann mit Roland meinen Abschlusstauchgang gemacht mit perfekter Sicht von >20m auf 0-20m Tiefe aber "leider" haben sich keine Hammerhaie gezeigt, sondern es sind "nur" 4 Zambesis dauerhaft mit uns mitgeschwommen und 3 dusky-Haie haben sich aus der Entfernung blicken lassen.

Fazit:

Die Protea Banks mit Roland zu betauchen darf einfach in keinem Logbuch und keinen Erinnerungen fehlen. Und im Gegensatz zu vielen anderen Spots an denen es ebenfalls Haie gibt haben die Protea Banks noch ein aufregendes und interessantes Südafrika im Gepäck, dass es ebenfalls zu erkunden gibt.